Am 18. Juni ist die Graphic Novel „Das große Rauschen“
beim Verlagshaus J. Frank / Berlin erschienen –
50 Stories, Momentaufnahmen aus der Metropole Berlin.

Texte: Verena Postweiler, Illustrationen: Dieter Jüdt.
Lesung und Vernissage im Kunsthaus Acud am 18.06.2012 um 21 Uhr.

Bestellbar unter www.belletristik-berlin.de oder im Buchhandel.

Rezension bei jitter: hier!

Rezension im Tagesspiegel vom 12.11.2012.

Rezension in der FAZ vom 03.04.2013.
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"Eine stille Melancholie durchweht die langen schmalen Seiten – von Dieter Jüdt im Stil klassischer Zeitungsstrips mit gleich großen, auf formale Dramaturgie verzichtende Panels zum schönen Panoramaformat von 35 mal 13 Zentimeter aufgereiht. Diese Kürzestgeschichten aus einer Welt jenseits der Nestwärme – von Verena Postweiler ohne die Ausdruckszeichen »!« und »?« ausgerollt, jede Intentionalität und Affektbesetzung vermeidend. So wirkt sie auch der Geschlossenheit des Episodischen zugunsten einer Kontinuität des Fragmentarischen entgegen. Es entwickelt sich ein potentiell unendlich fortlaufender Strang. Sicher, die Kapiteltrenner sind echte Zäsuren – auf die man vielleicht hätte verzichten sollen. Eigentlich wäre ein Bilderrolle die beste Form für dieses Buch, das man während einer Fahrt mit der Berliner Ringbahn lesen sollte, dabei regelmäßig ausgedehnte Pausen einlegend um den Blick umherschweifen zu lassen." Andreas Rauth, jitter

"Welche Spuren hinterlassen wir? Was wurde aus den Menschen, die uns einst wichtig waren? Liegt der schönste Tag unseres Lebens vielleicht schon hinter uns? Es sind große Fragen, die die Lektüre von Verena Postweilers und Dieter Jüdts Band mit illustrierten Kurzgeschichten provoziert. „Das große Rauschen“ lautet der Titel ihres Kunstcomic-Buchs, in dem Berlin die Kulisse für prägnante, mit filigranem Strich illustrierte Momentaufnahmen abgibt. (...)
Die Autorin, die eigentlich studierte Grafikdesignerin ist, weiß vom Alleinsein in der Großstadt und den Fragen nach dem Sinn des Lebens ebenso pointiert zu erzählen wie von einem Sommerregen, der Berlin wie nasser Hund riechen lässt. Ein herausragendes Buch, das man nach der ersten Lektüre wieder und wieder zur Hand nimmt." Lars von Törne, Tagesspiegel

"Aber die Texte sind gelungen, sie haben ein sachliches Pathos, das dem Großstadtlebensgefühl abgelauscht ist. Und Jüdt illustriert sie nicht nur, er interpretiert sie. So werden aus einzelnen Worten gezeichnete Seitenwege, die eine parallele Geschichte erzählen. Und das in jeweils nur den vier gleichgroßen Panels, die als strenges Raster fungieren." Andreas Platthaus, FAZ